Steuern

 

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den Steuern, die direkt oder indirekt mit dem Unternehmen zusammenhängen.

Es gibt hier eine direkte Beziehung zum externen Rechnungswesen (siehe auch Adressaten für das Externe Rechnungswesen)

Grundbegriffe

Steuern gehören zu den Finanzabgaben, wie Gebühren und Beiträge, die von der öffentlichen Hand erhoben werden können. Gesetzl. Grundlage: GG, Artikel 105ff.

 

Abgrenzung von Beiträgen und Gebühren

 

Steuern sind keine Abgaben mit Gegenleistung an das öffentlich-rechtliche Gemeinwesen.

Gebühren werden bei Inanspruchnahme einer bestimmten Einzelleistung (z.B. Passgebühr, Beglaubigungsgebühr, etc.).

Beiträge werden erhoben, um eine Nutzung einer öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Einrichtung zu erhalten (z.B.: Vereinsbeiträge).

 

Steuerliche Nebenleistungen sind Verspätungszuschläge, Säumniszuschläge, Kosten, Zwangsgelder und Zinsen (AO §3,3).

 

Bund, Länder und Gemeinden sind Steuergläubiger.

Die Steuerpflicht wird vom Eintritt bestimmter Tatbestände abhängig gemacht.

  • Qualitative Hinsicht: (nach Art und Eigenschaft) Steuerobjekt
  • Quantitative Hinsicht: (Menge, Wert) Bemessungsgrundlage

Steuertarife: sind Tabellen oder Formeln, die für jede Bemessungsgrundlage den jeweiligen Steuersatz oder –betrag angeben.

 

Steuerschuldner: Der, der den Steuertatbestand verwirklicht. Er ist nicht unbedingt der Steuerhaftende oder –zahler. Er kann auch die Steuern an den Steuerdestinatar (derjenige, der zahlt) weitergeben (Bsp: Ust.)

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